Kunst an Düsseldorfer Schulen

Familienseminar auf dem Bauernhof

Öffentlichkeitsarbeit


Kunst gegen Sucht an NRW-Schulen

Im Rahmen des schulischen Kunstunterrichts sollen sich Schüler kreativ mit dem Thema Sucht auseinander setzten. Sie erstellen zum Beispiel Zeichnungen, Collagen und Plakate. Dies wurde bis jetzt an Düsseldorfer Schulen (Görres-Gymnasium und an der Lore-Lorentz-Schule) initiiert.


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Familienseminar auf dem Bauernhof

Dies war ein Projekt der Diakonie Düsseldorf, das unser Verein finanziell unterstützt hat. Ziel des Projektes war, in einer „freundlichen“ Umgebung einen Dialog zwischen suchtkranken Eltern und ihren Kindern zu ermöglichen. Bei diesem Wochenende auf einem Bauernhof erfolgte die Betreuung durch zwei Suchttherapeuten.

Kunst gegen Sucht e.V .

Frau Daria Piatkowski

Brückenstraße 19

40221 Düsseldorf

 

Liebe Frau Piatkowski,

 

Sie hatten ja schon in unserem Magazin lesen können, dass wir dank der Spende von „Kunst gegen Sucht“ ein Familienseminar für Kinder suchtkranker Eltern durchführen konnten, das den Kindern richtig gut getan hat. Mit Ihrer Hilfe hat das Familienseminar in einer schönen, grün gelegenen Unterkunft im Bergischen Land stattgefunden, über ein ganzes Wochenende. Schnitzeljagd, Grillabend, Toben auf der Wiese – all das stand ebenso auf dem Seminarplan wie verschiedene Therapie-Elemente.

 

Die Kinder, die mit beim Familienseminar waren, haben jeweils einen suchtkranken Elternteil, der inzwischen abstinent lebt. Ich habe die Familien bei ihrem Seminar kurz besucht, um den Beitrag für unser Magazin zu schreiben. Selbst bin ich ja nicht vom Fach der Suchttherapeuten, deshalb fiel mir als Außenstehender vor allem auf – dass mir nichts auffiel. Vielleicht hatte ich erwartet, die Eltern würden irgendeinem Klischee von „Trinkern“ entsprechen. Vielleicht hatte ich an den Kindern Anzeichen von Verwahrlosung erwartet. Fehlanzeige.

 

Alle Familien wirkten „ganz normal“. Alles sahen gepflegt aus, die Kinder waren höflich zu mir. Für Menschen, die sich mit dem Thema Sucht beschäftigen, ist diese Feststellung natürlich nicht überraschend: Sucht und das damit verbundene Leid sind keine Probleme gesellschaftlicher Randgruppen und Außenseiter. Sie können sich auch hinter der harmlosesten Fassade verbergen, in Familien, die man sich leichter in einem Werbespot für Versicherungen als auf einem suchttherapeutischen Seminar vorstellen kann.

 

Ich hatte den Eindruck, dass die Kinder sich in der Umgebung und mit ihrer Betreuung sehr wohl und sicher fühlten. Die Therapeuten erklärten mir, beim Familien-Seminar sei es wichtig, dass Kinder und Eltern auch zusammen Freizeit erleben, damit die Eltern sich in ihrer Elternrolle stärken und die Kinder üben, einfach Kind zu sein. Dank der Spende von „Kunst gegen Sucht“ konnte für die Kinder eigens eine freizeitpädagogische Fachkraft mitkommen. Den jungen Pädagogen, der sonst bei uns in der Jugendhilfe arbeitet, fanden die Kinder klasse. Er hat mit ihnen zum Beispiel den Grillabend vorbereitet – als Überraschung für die Eltern. Die Kinder hatten viel Spaß dabei und waren ganz stolz auf ihr Grill-Menü. Für die Tischdekoration pflückten sie Blumen und Blätter auf den Wiesen rings ums Haus.

 

Auch im Namen unserer Therapeuten, die sehr froh sind über den Verlauf und die Ergebnisse des Seminars, möchte ich Ihnen noch einmal herzlich danken. Vor allem aber danke ich Ihnen im Namen der Kinder.

 

Herzliche Grüße und einen schönen, erholsamen Sommer für Sie!

 

Ihre

Susanne Schwendtke

Öffentlichkeitsarbeit

Diakonie in Düsseldorf  

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Projekte in der Öffentlichkeitsarbeit

  • Filmabend zum Thema „Sucht“ in der im kommunalen Kino „Black Box“
  • Infostände im Landtag NRW
  • Infostände in der Düsseldorfer Fußgängerzone mit Teilnahme von Bürgermeisterin Gudrun Hock

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