„Kinder brauchen eine Lobby, Kinder suchtkranker Eltern erst recht.“
So lautet die Feststellung von Daria Piatkowski, einer engagierten Düsseldorfer Bürgerin. Eine Erkenntnis, der Taten gefolgt sind. Denn die gebürtige Polin mit französischem Pass wollte nicht nur die Finger in eine offene Wunde der bundesdeutschen Wohlstandsgesellschaft legen, sondern selbst aktive Hilfe leisten. Die Idee: durch Veranstaltung kultureller Events und den Verkauf von Kunstobjekten sowie durch Akquisition von Spenden Gelder zu sammeln, um einschlägige Hilfsprojekte zu unterstützen.
Für das gemeinnützige Anliegen fanden sich rasch Mitstreiter. Als organisatorische Plattform wurde Mitte November 2007 der Verein Kunst gegen Sucht e.V. gegründet. Besonders erfreulich ist, dass auch Ärzte und Suchttherapeuten als Gründungsmitglieder zum Verein gehören. In Düsseldorfs Bürgermeisterin Gudrun Hock fand der Verein eine kompetente Schirmherrin; Bruder Matthäus Werner, ausgezeichnet mit dem Düsseldorfer Friedenspreis 2007, steht dem Verein als Ehrenmitglied zur Seite.
Dass Hilfe dringend erforderlich ist, belegen
nüchterne Zahlen.
Allein in Deutschland leben ca. 2,6 Millionen Kinder in Suchtfamilien.
Ein Drittel dieser Kinder wird im Erwachsenenalter selbst suchtkrank.
Ein weiteres Drittel gerät an einen suchtkranken
Lebenspartner.
Eine gewaltige Herausforderung für Kunst gegen
Sucht e.V..
Kleine und große Sponsoren sind daher jederzeit willkommen.